TeamDrive vs Dropbox


Mega Trend -Teamarbeit über das Internet

Teamarbeit über das Internet so einfach wie nie! Was ist mit der Sicherheit? Als TeamDrive Fan interessieren mich auch die Wettbewerbsprodukte und ich denke ein Vergleich macht Sinn. Für einen ersten Vergleich mit TeamDrive habe ich Dropbox ausgewählt.

Wie sicher und wie einfach ist Teamarbeit im Internet?

TeamDrive ist ein Produkt des Hamburger Software Unternehmens TeamDrive Systems. Der kostenlose TeamDrive-Client ist für Windows, Mac und Linux verfügbar und beinhaltet auf Cloud-Seite 1 GB Speicherplatz. Weitere 5 GB werden ab 2,99 Euro pro Monat angeboten.

Neben der kostenfreien TeamDrive Version bietet der Hersteller eine Personal und eine Professional Version an.

TeamDrive kann sich aufgrund des 1 GB Inklusivvolumens im Vergleich zur Dropbox mit 2GB schon sehen lassen. TeamDrive hat jedoch noch einen weiteren entscheidenden Vorteil. Es arbeitet nicht nur mit den Hostingservices des Herstellers zusammen, sondern mit jedem beliebigen WebDAV-Space und man kann eigene WebDAV Server als Hosting Server verwenden. Seit der CeBIT 2010 wird auch ein TeamDrive Personal Server angeboten. Details hierzu werden ich in einem weiterem Bericht veröffentlichen. Der TeamDrive Personal Server steht auf der neuen TeamDrive Webseite für einen kostenlosen Test zum download bereit.

http://www.teamdrive.de

Der TeamDrive Personal Server steht für Windows, Mac und Linux zur Verfügung. Neben dem eigenen Server kann man auch WebDAV-verwenden. Es gibt kostenlose Angebote, wie die 1GB bei GMX und kostenpflichtige, wie die iDisk bei MobileMe. Auch T-Online-Kunden dürften in der Regel über ein WebDAV-Laufwerk verfügen. Besorgt man sich nun einen kostenlosen Space oder ist man, wie ich, ohnehin Kunde bei MobileMe (20 GB für 79 Euro/Jahr), gewinnt Teamdrive rasant an Attraktivität. Dann nämlich kostet TD nichts, respektive nichts zusätzlich.

TeamDrive

Dropbox ist ein amerikanischer Anbieter mit Firmensitz in San Francisco und ist ein auf den Amazon-S3-Services aufsetzender Dienst. Alle Daten werden in der Amazon Cloud gespeichert, die sich in den USA befindet. Der Cloud Service von TeamDrive verwendet auch die Amazon Cloud. Der Unterschied ist aber das Benutzer aus Europa Ihre Daten im Amazon Datacenter in Irland ablegen.

Bei Dropbox kann man keine alternativen Speicherplatzangebote wie WebDAV wählen und WebDAV Support wird es von Dropbox auch in der absehbaren Zukunkt nicht geben. Dafür bietet Dropbox bereits in der kostenlosen Variante 2 GB Speicherplatz an. Versionen werden in diesem Angebot aber nur 4 Wochen aufgehoben und danach von Dropbox auf dem Server gelöscht. Auch den Dropbox-Client gibt es für Windows, Mac und Linux.

Dropbox und TeamDrive erlauben die Synchronisation eines Datenbestandes über mehrere Rechner und Plattformen hinweg. Beide synchronisieren automatisch alle Dateien mit eigenen Computern oder von Teammitgliedern.

Sicherheit

TeamDrive und Dropbox speichern ein Backup auf dem Speicherplatz in der Cloud und erzeugen so neben dem lokalen Datenbestand Sicherheitskopien der Arbeitsplatz-Dateien im Netz. TeamDrive erlaubt dem Betrieb eigener Server unter eigener Kontrolle im Unternehmen und Zuhause. Beide Dienste versionieren und erlauben den Rücksprung auf ältere Versionen der Dateien. In TeamDrive kann ich auch Offline auf ältere Versionen von Dateien zurückgreifen.

Verschlüsselung

Der deutsche Hersteller TeamDrive hat für sein Produkt das Datenschutzgütesiegel erhalten. Sieht man sich das Gutachten hierzu an, erkennt man ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept. Die Schlüssel zu den 256 bit AES verschlüsselten Daten liege nur auf dem Client Computer und auf keinem Server. Wenn man seine Daten wirklich sicher vor Spionage und vor Zugriff von neugierigen Administratroren schützen will, ist TeamDrive die Empfehlung.

Bei Dropbox werden die Daten auf dem Transport zum Server mit SSL verschlüsselt. Auch auf dem Server liegen die Daten verschlüsselt. Da es aber ein Webinterface gibt, müssen Schlüssel auch auf dem Server gespeichert sein. Dropbox beschreibt in seinen AGB`s das Sie mit Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten und Zugriff zu den Daten erlauben. In den USA unterliegen Personendaten keinem besonderem Schutz.

Wiederherstellung von Daten

Das Cloudbackup bei Dropbox ist auch über ein Webinterface zugänglich. Wenn einem also der Arbeitsplatzrechner gestohlen wurde oder gerade nicht zugänglich ist, reicht ein Browser und Internetzugang, um wenigstens an seine Daten zu gelangen.

Die Daten bei TeamDrive sind auf dem Server verschlüsselt und somit nicht lesbar. Zur Wiederherstellung benötigt man die TeamDrive PSS.Datei. Diese ca. 1 KB große Datei ist der Zugangsschlüssel zum Datenbestand auf dem Server. Die PSS-Dateien sollte man unbedingt auf einem USB-Stick sichern. Die Zugangsschlüssel sind für Dritte wertlos, da nur der registrierte Benutzer nach einer erneuten Installation der Software seine eigenen PSS Dateien lesen kann.

Installation und Bedienung

 

Die Installation ist bei beiden Programmen einfach. Nach der Installation findet man von Dropbox nur ein Icon in der Taskleiste des Computer und Dropbox hat ein eigenen Speicherbereich mit dem Namen Dropbox eingerichtet. Ein Ordner mit dem Namen Public und Photos sind bereits eingerichtet. Um seine Daten zu synchronisieren muss man diese in die Dropbox kopieren oder einen Symlink einrichten. (link zur Dropbox Webseite)

Die kopierten Ordner lassen sich per Webinterface zu Shared Spaces machen, auf die dann eingeladene Team-Member Zugriff erhalten. Eine Vergabe von Rechten wie nur Lesen oder das keine weiteren Mitglieder in diesen Space eingeladen werden können, wie bei TeamDrive, ist nicht möglich.

Alte Versionen einer Datei können nur bei einer bestehenden Internetverbindung mit dem Webbrowser eingesehen werden. Das Webinterface ist zwar einigermassen Übersichtlich gestaltet aber nicht so einfach und Übersichtlich wie der TeamDrive Client.

Dropbox Web Dropbox Filesystem

 

Nach der TeamDrive Installation kann man mit 3 Mouseklicks einen beliebigen Ordner im Dateisystem zu einem SharedSpace machen und sofort aus dem Dialog heraus andere Nutzer oder eigene PCs einladen. Dem einzelnen Nutzer kann man einfach Rechte zuordnen, wie Lesen, Lesen & Schreiben oder Superuser, dieser wiederum hat das Recht andere User einzuladen. Derjenige der den Shared Space angelegt hat ist Administratror und kann andere User aus dem Space löschen und Dateien aus dem TeamDrive Papierkorb endgültig löschen. Dropbox bietet hier keine Rechteverwaltung an.

Die Daten auf dem Server sind bei TeamDrive nicht per Webinterface zugänglich. Das Sicherheitskonzept und das die Schlüssel nur auf dem Client Computer gespeichert werden, verhindert diese Funktion. Mit der TeamDrive Professional Version kann man allerdings einzelne Versionen einer Datei im Internet veröffentlichen.

Das Einrichten eines eigenen TeamDrive Personal Server oder WebDAV Zugangs ist einfache gelöst. (siehe Bild) Nach der Einrichtung wird der Server geprüft ob er WebDAV konform ist. ( leider sind nicht alle WebDAV Server richtig eingerichtet) Aber GMX, MobileMe, ‚T-Online funktionieren ohne Probleme.

Ich habe einen TeamDrive Personal Server auf einem Netgear Ready NAS Duo (2TB) installiert und an meinen DSL-Anschluß (Fritzbox) angeschlossen. Jetzt betreibe ich mein eigenes kleines Datacenter für meine Freunde und mich zu wirklich minimalen Kosten. (einmalig 0,2 Euro pro GB)

Dropbox Resent

Dropbox Webseiten-Ansicht veränderte Dateien

TeamDrive Nachrichten

 

Schnelle Information über veränderte Daten

 

TeamDrive benachrichtigt alle User über eingehende Änderungen wie in einem E-Mail Client. Es können Nachrichten als gelesen markiert werden. Die Nachrichtenübersicht gibt einen schnellen Überblick über die Veränderungen. Im Side Window werden auch die in der Übertragung befindlichen Dateien mit einem Fortschrittsbalken angezeigt.

Bei Dropbox kann man die Veränderungen im Webbrowser ansehen. Wenn die Anzahl der veränderten Datei groß ist, wird die Meldung zusammengefasst.

 

Insgesamt ist zu sagen, dass Dropbox einen stärker serverbasierten Arbeitsansatz repräsentiert, während bei Teamdrive alles über den Client gesteuert wird. Der eigentliche Client ist bei Dropbox auch in der kostenfreien Version werbefrei. Teamdrive trägt ein - wenn auch nicht störendes - Werbebanner im Fenster.

TeamDrive wie Dropbox bieten eine portable Version für USB-Sticks an.

Für jeden SharedSpace in Teamdrive kann ein anderer Storageservice gewählt werden. So kann man etwa beliebig viele TeamDrive Personal Server (TDPS) bzw. WebDAV-Spaces mit einem einzigen Client verwalten.

Kostenpflichtige Versionen

Von Dropbox gibt es keinen kostenpflichtigen Client, das Unternehmen verdient Geld mit dem angebotenen Speicherplatzangebot in der Amazon Cloud. 50 GB kosten hier 9.90 pro Monat. 100 GB werden für 19.90 angeboten (USD). Aber hier muss man genau hinsehen. Wenn ich mehr als 3 GB an Daten in einem Team von 10 Mitgliedern austauschen will. Muss jede Dropbox-User 9.90 zahlen das sind dann schon 1188,- pro Jahr.

Wenn man die gleiche Rechnung mit TeamDrive aufmacht und das Speicherplatzangebot in der TeamDrive Amazon Cloud Lösung vergleicht, sieht es wie folgt aus. 5 GB Speicherplatz für 2,99 pro Monat reichen aus. Wenn man sich mit dem kostenlosen mit Werbebannerausgestattem Client leben kann betragen die Kosten gerade mal 36 Euro pro Jahr. TeamDrive bietet auch eine Werbefreie TeamDrive Client Version die auch WebDAV HTTPS unterstützt für einmalige 29,- Euro an. Wenn alle Teammitglieder diese Version einsetzen würden, liegt der Gesamtpreis mit gerade mal 335 Euro deutlich unter dem Dropbox Angebot.

TeamDrive bietet aber auch eine Professional Version an. Hier gibt es weitere zusätzliche Features für 6,90 pro Monat. Wenn wir unsere Rechnung jetzt noch einmal mit der Professional Version machen, kommt man zu einem Preis von 864,- Euro.

Fazit

Für TeamDrive spricht der günstigere Preis. Die eigentliche Sharing-Funktionalität ist bei beiden Clients ähnlich komfortabel.

Teamdrive hat Vorteile wegen der flexibleren Ordnerzuweisung.

Auch das einzelnen Nutzern Rechte zugeordnet werden können, ist ein eindeutiger Vorteil von TeamDrive.

In Sachen Sicherheit hat TeamDrive eindeutig die Nase vorn.

Als gravierender Vorteil von TeamDrive muss allerdings die Möglichkeit eigene Serever zu betreiben und die WebDAV-Fähigkeit genannt werden. Immerhin hat man so die Möglichkeit, wenn man einen dedizierten Server sein eigen nennt, sein Cloudsourcing selbst zu hosten. Bei Dropbox ist man auf die Funktionstüchtigkeit der Amazon-Datacenter angewiesen und gibt seine Daten in fremde Hände.

Sollen die zu synchronisierenden Daten auf eigenen Servern gelagert werden, kommt ausschließlich Teamdrive in Betracht.

Bei Dropbox ist besonders das Webinterface hilfreich wenn man keinen eigenen Client installiert hat. Es fehlt allerdings die Offline Verfügbarkeit von Versionen. Bei Dropbox kann man nur mit dem Webzugang auf ältere Versionen von Dateien zugreifen. Das Webinterface ist gut gemacht.

Insgesamt ist zu sagen, dass Dropbox einen stärker serverbasierten Arbeitsansatz repräsentiert, während bei Teamdrive alles über den Client gesteuert wird. Der eigentliche Client ist bei Dropbox auch in der kostenfreien Version werbefrei. Teamdrive trägt ein - wenn auch nicht störendes - Werbebanner im Fenster.

TeamDrive wie Dropbox bieten eine portable Version für USB-Sticks an. Seit der CeBIT 2010 gibt es TeamDrive Versionen für Portable Apps und Ceedo.

Vorteil von Dropbox ist die Übertragung von Deltas. Bei einer großen Powerpoint Dateien oder Bilder geht hier alles schnell und es wird weniger Speicherplatz verwendet. TeamDrive komprimiert die Dateien. Das ist nicht immer so Effizient wie die Übertragung von Deltas.

Ihre Arbeit erledigen beide Systeme zuverlässig.

Wenn der private Nutzer auf die sichere Speicherung von Daten auf den Servern verzichten kann und hohe Kosten für Speicherplatz keine Rolle spielen, ist Dropbox kein schlechtes Produkt. Für den geschäftlichen Einsatz und wenn eigene Server betrieben werden, ist die eindeutige Empfehlung TeamDrive.

TeamDrive auf der CeBIT 2010

das TeamDrive Team war auch auf der CeBIT 2010 auf dem OpenOffice Stand in der Halle 2 vertreten.

Es wurden einige Neuheiten präsentiert:

1. TeamDrive Personal Server

2. Neue TeamDrive Client Version 2.2.098

3. TeamDrive für PortableApps

4. TeamDrive für Ceedo

Nach einer kreativen Pause werde ich wieder regelmäßig über TeamDrive und die Entwicklung berichten.

Wie richte ich meinen eigenen WebDAV Server ein?

Auf der Heise Webseite findet man unter: http://www.heise.de/netze/Speicher-im-WWW–/artikel/77609/0 einen Artikel, der einfach beschreibt wie man mit Windows seinen eigenen WebDAV-Server einrichtet. Ein interessanter Artikel für alle die größere Datenmengen mit Hilfe von TeamDrive auf Ihrem eigenen WebDAV verwalten wollen.

TeamDrive und myDisk WebDAV

myDisk ist ein WebDAV Speicherservice aus Schweden und stellt 2 GB kostenlosen WebDAV Speicherplatz zur Verfügung. Die Webseite steht in englischer und schwedischer Sprache zur Verfügung.Der Zugang für die Einrichtung des Speicherplatzes ist sehr einfach. Außer der E-Mail-Adresse braucht man auch keine weiteren persönlichen Daten eingeben. Um myDisk mit TeamDrive zu verwenden muss wieder der Benutzername und das Passwort eingegeben werden.

WebDAV-Url für die Eingabemaske in TeamDrive lautet:

mydisk.se/username (bitte ersetzen Sie bei der Eingabe “username” gegen Ihren Benutzernamen bei myDisk)

Aufgrund der Einfachheit der Benutzung und das myDisk 2 GB Speicherplatz zur Verfügung stellt, vergebe ich 4 Sterne.

myDisk Bewertung:
bild-9.png 

TeamDrive und Freenet WebDAV

Die Einrichtung eines WebDAV-Zugangs bei Freenet für die Nutzung mit TeamDrive ist genauso einfach wie bei GMX. Leider gibt es nur 30 MB kostenlos. Für 2,49 im Monat gibt es das Plus Paket mit 2,5 GB Speicherplatz und ab 3,99 das Powerpaket mit unbegrenztem Speicherplatz.Nachdem ein Name für den Zugangsschlüssel vergeben wurde, muss jetzt wieder der Benutzername und das Passwort eingegeben werden. Für Freenet lautet diese Url:

http://storage.freenet.de/dav

Aufgrund von nur 30 MB kostenlosen Speicherplatz bekommt der Freenet Service nur einen Stern.

Freenet Bewertung:
bild-6.png

TeamDrive und GMX WebDAV

Den ersten kostenlosen WebDAV Speicherplatz gibt es bei GMX. GMX stellt jedem zusätzlich zu seiner E-Mail-Adresse 1 GB kostenlosen WebDAV Speichplatz zur Verfügung.

Wie funktioniert die Einrichtung eines WebDAV-Zugangs bei GMX mit TeamDrive?

Wenn ich in TeamDrive einen SharedSpace einrichten will, führt mich der SpaceWizard im Schritt 2/3 zu der Seite an der ich den Namen für den neuen ShardSpace (Ordner) eingeben kann. Unter dem Punkt “Server” kann ich nun auswählen: einen neuen WebDAV-Serverzugang einrichten. 

 bild-5.png

In der erschienen Eingabemaske können jetzt die Zugangsdaten eingeben werden.

Unter dem Punkt “Name” können Sie einfach einen beliebigen Namen für den Zugangsschlüssel vergeben. Dieser erscheint nach der Einrichtung als Auswahlmöglichkeit für die Server. TeamDrive schlägt hier bereits einen Namen vor.  Dieser kann aber einfach geändert werden. ich habe hier den Namen  ”GMX” vergeben.

Als nächstes müssen Sie ihren GMX Benutzernamen  eingeben.

Im nächsten Feld wird die Eingabe ihres Passwortes erwartet. Damit man die Eingabe des Passwortes lesen kann, kann man mit einem Häkchen bei ” zeige Passwort” die Eingabe der Buchstaben sichtbar machen, sonst werden ja nur Sterne angezeigt.

Jetzt muss nur noch die WebDAV Url eingegeben werden. Für GMX lautet diese Url:

http://mediacenter.gmx.net/ 

bild-4.png l

TeamDrive legt auf dem WebDAV Server ein Verzeichnis an in dem alle TeamDrive Daten verschlüsselt abgelegt werden und schlägt hierzu den  Namen TeamDrive 2 vor. Sie können diesen ändern, ich empfehle diesen beizubehalten.

Die Daten in dem Verzeichnis sind verschlüsselt und können von niemanden gelesen werden. Damit die TeamDrive Clients alles wiederfinden sollten sie keine Veränderungen an den Daten in diesem Verzeichnis vornehmen.

Das war einfach und Sie sollten jetzt einfach Daten über den WebDAV Zugang bei  GMX zwischen  verschiedenen Computern synchronisieren können.

TeamDrive und die Nutzung von kostenlosen WebDAV Servern

TeamDrive ist eine Software zur einfachen, schnellen und sicheren Zusammenarbeit mit der Dokumente und Dateien einfach ausgetauscht werden können. TeamDrive kann unter www.teamdrive.net kostenlos heruntergelanden werden. Um Dateien oder Dokumente austauschen zu können, benötigt man Speicherplatz. TeamDrive bietet selber oder über Partner diesen Speicherplatz auf Servern im Internet an.

Seit der TeamDrive Version 2.0.213 unterstützt TeamDrive das WebDAV Protokoll. Somit kann jeder eigene WebDAV-Server zum Austausch von Dokumenten und Dateien einrichten. Eine erste Beschreibung ist im TeamDrive Forum zu finden. WebDAV-Server sind im Verhältnis zu den professionellen Servern von TeamDrive langsamer und nicht für große Last ausgelegt, aber für den privaten oder semiprofessionellen Einsatz durchaus geeignet.

SICHERHEIT!!!

Die Daten die mit TeamDrive auf einem WebDAV Server abgelegt werden sind mit AES 256 Bit verschlüsselt und können somit nicht eingesehen werden. Die Daten können nur von eingeladenen TeamDrive  Benutzern mit einem TeamDrive Client gelesen werden. Auch die Zugangsdaten zu dem WebDAV Servern werden nicht an Teammitglieder verteilt. Nur der Besitzer des WebDAV Servers kennt somit die Zugangsdaten.

Da TeamDrive eine gute und sichere Anwendung für die Zusammenarbeit im Internet darstellt, dient dieser Blog zur Veröffentlichung von kostenlosen WebDAV Speicherplatz im Internet zur Nutzung in Verbindung mit TeamDrive.

In den folgenden Blogs werden wir über die Erfahrung mit den verschiedenen Anbietern berichten. Wenn Ihr auch kostenlosen Speicherplatz für die Nutzung von TeamDrive findet, wollen wir hier gerne darüber berichten.